Startseite

DigitalChampions_SH

Mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Europäischen Sozialfonds fördert das Wirtschaftsministerium im Rahmen des Landesprogrammes Arbeit in den kommenden zwei Jahren Projekte, die Weiterbildungsangebote zur Bewältigung der digitalen Transformation entwickeln. Die Angebote richten sich an Unternehmen und Mitarbeitende in KMU in Schleswig-Holstein. Nach dem Projektstart im Januar dieses Jahres werden die neuen Weiterbildungsangebote bis Ende 2018 mit Hilfe der Fördergelder entwickelt und erprobt.

Auch ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung_SH wird dabei gefördert:
Das Projekt DigitalChampions_SH hat zum Ziel die Mitarbeiter*innen von kleinen und mittleren Unternehmen der sechs schleswig-holsteinischen Wirtschaftscluster im Bereich der Digitalisierung der Arbeit fortzubilden. Die moderne Arbeitswelt stellt Mitarbeiter*innen in allen Unternehmensbereichen vor neue Herausforderungen im Umgang mit der Digitalisierung. Arbeitsprozesse und  Anwendungsmöglichkeiten wandeln sich und es fällt manchen Mitarbeiter*innen schwer immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. DigitalChampions_SH unterstützt die Mitarbeiter*innen dabei mit einem Mix aus Online-Lernmodulen und Präsenzseminaren, sich auf die allgemeinen Anforderungen der Digitalisierung besser vorzubereiten. Durch Seminare können einzelne Themenfelder von den Teilnehmer*innen vertieft werden, um sie so auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt in ihrem Arbeitsumfeld passend vorzubereiten. Partner der Heinrich-Böll-Stiftung ist in diesem Projekt die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften. Gemeinsam entwickeln die beiden Projektpartner Lerninhalte, die den Teilnehmer*innen auch  langfristig die aktuellsten Trends der Digitalisierung, angepasst an die jeweiligen Arbeitssituationen, bieten sollen. So können die Mitarbeiter*innen auch dauerhaft immer auf dem aktuellsten Stand ihres persönlichen digitalisierten Arbeitsumfeldes bleiben.

Nähere Informationen zum Projekt erhalten sie bis zum Start der Projekt-Homepage beim Projektbüro, zu erreichen unter stengerboell-sh.de

„ANSICHTEN EINES CLOWNS“ von Heinrich Böll

In einer Bühnenfassung vom Theater Die Komödianten, Kiel Der Roman „Ansichten eines Clowns“ von Heinrich Böll ist eine der berührendsten Liebesgeschichten der deutschen Nachkriegsliteratur und gleichzeitig die Geschichte über die Unmöglichkeit, die erdrückenden Konventionen, die Gesellschaften vorgeben, zu durchbrechen. So ist dieser Roman heute ganz aktuell und ein wunderbarer Stoff, für die Bühne. Heinrich Böll ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller. 1972 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Geboren am 21. Dezember 1917 (gestorben 1985) feiern wir mit „Ansichten eines Clowns“ in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. „ANSICHTEN EINES CLOWNS“ ist die berühmte Geschichte des Clowns Hans Schnier, offizielle Berufsbezeichnung „Komiker“ und seiner großen Liebe Marie. Hans Schnier hat sich gegen alle Widerstände seiner zutiefst bürgerlichen Familie dazu entschlossen, Künstler zu werden. Er reist als freier Künstler durch die Lande, hat Erfolg auf ganzer Linie und lebt sechs Jahre mit seiner Jugendliebe Marie zusammen. Doch Marie verlässt ihn und der Clown verzweifelt. 1945 ist Hans Schnier 10 Jahre alt. Er stammt aus einer reichen Familie im Ruhrgebiet. Seine Kindheitserinnerungen im Großbürgertum sind von Diktatur und Kriegserlebnissen geprägt. Seine Eltern hatten sich dem Regime angepasst und haben sogar seine Schwester Henriette nicht davon abgehalten, sich als Flakhelferin zu melden. Sie stirbt kurz vor Kriegsende. Da wendet er sich dauerhaft von seinen Eltern ab. In der Nachkriegszeit erlebt Hans Schnier die Unmöglichkeit eines freien und selbstbestimmten Lebens in einer zutiefst in ihre Vergangenheit verstrickten, bürgerlichen Gesellschaft.

Hans Schnier wird Clown. Er lebt als Künstler, ist auf Tournee und lebt gemeinsam aber unverheiratet mit seiner Jugendliebe Marie. Sie ist katholisch und deshalb immer im Zwiespalt, da die Katholische Kirche dieses Leben verurteilt, bis sie ihn, nach sechs gemeinsamen Jahren, verlässt.
Auch wenn uns heute manche Lebensumstände aus den sechziger-Jahren, in denen der Roman spielt, weit weg erscheinen, finden sich die zwei großen Themen des Romans auch in der heutigen Zeit ganz aktuell für jedermann spürbar: Die Liebe und die Freiheit des Einzelnen in der Gesellschaft.
Das Theater Die Komödianten präsentiert „Ansichten eines Clowns“ in einer eigenen Monologfassung mit Ivan Dentler als Hans Schnier.

Die Spielzeiten finden Sie hier!

Weiterbildungsangebote der Heinrich-Böll-Stiftung SH Herbst 2016 bis Sommer 2017

Unter dem Link finden Sie die aktuellen Weiterbildungsangebote der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein.

Mit unseren Seminaren fördern wir eine aktive und selbstbewusste Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Aufgaben und unterstützen die persönliche Entwicklung. Wir vermitteln praktische Schlüsselqualifikationen für die ehrenamtliche Arbeit im Verein, Beruf, Kommune oder Politik. Unsere Angebote möchten inspirieren und ermutigen sich in Gesellschaft und Politik einzumischen und sind offen für alle Interessierten.

Durch unsere flexible Preisgestaltung soll auch finanzschwachen Gruppen der Zugang zu unseren Bildungsangeboten ermöglicht werden. Deswegen erhalten u.a. Schüler*innen, Studierende und Arbeitssuchende einen Rabatt von 50% auf den Grundpreis. 
Da unsere Teilnahmebeiträge nicht kostendeckend sind, kann durch die Zahlung des Unterstützerpreises von 150 % der Grundgebühren, die kostengünstigere Teilnahme von Geringverdienenden und freiwillig Engagierten gefördert werden.

Neben unseren öffentlichen Seminaren bieten wir Ihnen auch Bestellseminare, die inhaltlich und organisatorisch direkt auf die konkreten Bedarfe von Gruppen, Organisationen oder Fraktionen zugeschnitten werden. Sprechen Sie uns bei Interesse gern an!

Unsere PolitikManagement-Seminare finden im Rahmen der bundesweiten GreenCampus-Weiterbildungsakademie statt.

Die Klimanauten – Abendgesellschaften für Ressourcenschutz in Reichweite

Mit den Klimanauten hat die Heinrich-Böll-Stiftung ein neues Format entwickelt, welches kleine Gruppen von jeweils acht Personen versammeln möchte, um sich reihum am Küchentisch zu treffen, um über Klima- und Ressourcenschutz zu sprechen und individuelle Aktionen zu verabreden.

Hierfür bekommen die TeilnehmerInnen das Klimanauten-Kursbuch mit sechs thematischen Kapiteln zur Hand: Lebensmittel, Strom & Wärme, Wasser, Müll & Ressourcen, Mobilität und Finanzen. Für jedes Thema werden fünf bis zehn konkrete Aktionen für das individuelle Handeln vorgestellt. Jeweils eine Abendgesellschaft widmet sich einem Thema. Am Ende jedes Treffens planen die TeilnehmerInnen ihre eigenen und eventuell auch gemeinsamen Aktionen zum Klima- und Ressourcenschutz und fangen sofort mit der Umsetzung an.

 

Wer Interesse hat, eine solche Gruppe in seinem Umfeld zu initiieren, kann sich gerne bei uns melden. Wir unterstützen die Gruppenfindung und auch das erste Treffen, bis die Gruppe ins Laufen kommt.

 

Nähere Infos: Flyer

 

Ansprechpartnerin: Doris Lorenz, lorenz@boell-sh.de, 0431-90 66 132

Interview mit Hannes Heer

Die erste sogenannte Wehrmachtsausstellung, die 1995 in Hamburg eröffnet wurde, legte die verbrecherische und alle bisherigen Normen sprengende Dimension des Vernichtungskrieges der deutschen Wehrmacht und die direkte Beteiligung vieler deutscher Soldaten offen. Die Ausstellung war Ausgangspunkt für innerfamiliäre Auseinandersetzungen und für eine breite und sehr kontroverse geschichtspolitische Debatte in der Bundesrepublik. Hannes Heer, ehemaliger Leiter der ersten Wehrmachtsausstellung, hat auf der Tagung „Erinnerung und Verantwortung“ der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein über die geschichtspolitische Bedeutung der Ausstellung berichtet und informiert. Jetzt hat er in einem Gespräch in der Heinrich-Böll-Stiftung Saar noch einmal eine persönliche Bilanz gezogen: Das Interview finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=lwGGETsKbU8

Dokumentation der Tagung „Erinnerung und Verantwortung, 31.10.2015, Kiel

Der Rückblick auf die erste Wehrmachtsausstellung 1999 in Kiel, eine Diskussion um die geschichtspolitische Würdigung der beiden Wehrmachtsausstellungen und die Debatte um die zukünftige Ausrichtung von Erinnerungsarbeit in Schleswig-Holstein haben unsere Tagung am 31. Oktober 2015 im Kieler Landtag geprägt. Sie stand unter dem Titel „Erinnerung und Verantwortung. 70 Jahre nach Kriegsende – 20 Jahre nach der ersten Wehrmachtsausstellung“. MitveranstalterInnen waren die Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte, die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, der Landesbeauftragte für politische Bildung und das Kino in der Pumpe in Kiel.

 

Der Offene Kanal in Kiel hat unsere Tagung aufgenommen und in seine Mediathek gestellt. Hier ist der Zugang.

Im aktuellen Newsletter der Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein hat Harald Schmid einen Artikel über die Tagung geschrieben (Seiten 37 – 40): Zum Newsletter.

 Bild: von Kai Stoltmann; von Links: Lena Gürtler, Dr. Harald Schmid, Hannes Heer

Neues Prostitutionsschutzgesetz: Hintergrundiformationen und Positionen

Am 16. November 2015 haben wir gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt Lübeck eine Veranstaltung zum neuen Prostitutionsschutzgesetz durchgeführt.

Dabei ging es vor allem um die Erwartungen an das neue Gesetz und um die Frage, welche konkreten Maßnahmen Prostituierten in Lübeck helfen könnten.

Wer weitere Hintergrundinformationen zu diesem Thema haben möchte findet diese auf der Homepage des Frauenbüros der Stadt Lübeck, gleich unter dem Einladungstext.